Wir über uns


Die Entstehung des Stammes Sarowe ist im Wesentlichen auf das Wirken einer einzigen Person zurückzuführen: Hanne Lore Großmann, bei uns eher bekannt als "Grossi". Grossi war zwischen 1981 und 1991 in Sarau als Pastorin tätig und brachte einiges an pfadfinderischer Erfahrung aus ihren früheren Wirkstätten mit. So dauerte es nicht lange, bis erste Jugendliche Geschmack an der Sache fanden und nach einer Art "Pfadfinderarbeit auf Probe" schliesslich der Stamm Sarowe gegründet wurde. "Sarowe" ist übrigens nichts anderes als der alte slawische Name für Sarau.

Mit der Zeit wuchs der Bekanntheitsgrad des Stammes weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus, so dass nach und nach auch Sippenstunden in Liensfeld, Schlamersdorf und Pronstorf stattfanden. Heute sind nach mehreren Umstrukturierungen ca. 80 Mädchen und Jungen aktiv im Stamm tätig, die Sippenstunden finden heute ausschliesslich in Sarau statt.

1991 zog es Grossi zu neuen Ufern, namentlich in die Nähe von Wolgast in Mecklenburg-Vorpommern. Das bedeutete natürlich für den Stamm eine Herausforderung, denn fortan musste von den allwöchentlichen Sippenstunden bis hin zum Sommerlager alles selbst organisiert werden. Nach einigen Startschwierigkeiten zeigte sich jedoch bald, dass die Selbstverwaltung gut klappt - bis zum 01.09.2007 waren Karsten Lemke und Anja Schröder Stammesführer, gefolgt von Pimpi und Mo. Da letztere beiden sich seit Sommer 2009 fern der Heimat um ihr soziales Jahr bzw. ihr Studium kümmern, wurde zunächst wieder Karsten kommissarischer Stammesführer, ehe schliesslich erneut eine Doppelspitze eingesetzt wurde - dieses Mal bestehend aus Juli und Mo.

Die Sarower haben sich, natürlich auch bedingt durch Grossis Einfluss, stets als Teil der christlichen Gemeinschaft verstanden, was durch Mitwirkung bei kirchlichen Anlässen unterstrichen wird. Dennoch sind wir nicht in einem der großen Dachverbände organisiert, sondern blieben eigenständig. Statt also einer starren Struktur zu folgen, sind wir einem Zusammenschluss mehrerer Stämme beigetreten, die aus ganz Deutschland stammen und den sog. "Balduinsteiner Kreis" bilden. Im Zuge dessen haben sich etliche interessante Freund- und Partnerschaften entwickelt, wie sie nach unserer Ansicht innerhalb einer geschlossenen Organisation nur schwer zu verwirklichen wären. Über das für und wider einer Mitgliedschaft in vom Weltverband anerkannten Vereinen lässt sich sicherlich vortrefflich streiten, bisher sahen wir jedoch keinen signifikanten Bedarf dafür, uns einer derartigen Hierarchie anzuschliessen.


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